Musterdepots
Die EZB handelt nicht im Interesse Deutschlands

Die Politik der EZB bevorzugt vor allem die Euro-Peripherie – und benachteiligt Deutschland. Nicht nur, weil das Ersparte der Deutschen weniger wert sein wird, sondern auch weil ein schwacher Euro nur wenig hilft.
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Die Research-Abteilung der französischen Natixis-Bank hat einen interessanten Bericht über die Auswirkung der EZB-Politik auf die deutsche Volkswirtschaft veröffentlicht. Die Analysten kamen zum Schluss, dass alle letzten EZB-Maßnahmen nicht im Interesse Deutschlands liegen.

So hat beispielsweise das sukzessive Absenken des Leitzinses dazu geführt, dass die stark alternde und über ein beachtliches Privatvermögen verfügende deutsche Bevölkerung unter einem Anlagenotstand im konservativen festverzinslichen Bereich leidet. Zusammen mit der für Deutschland traditionellen Angst vor Inflation, hat es zu einer erheblichen Immobilienblase in vielen Regionen beziehungsweise Ballungsgebieten geführt.

Darüber hinaus setzt die expansive Geldpolitik der EZB in den letzten Monaten den Euro unter erheblichen Druck.  Man könnte vermuten, dass die exportorientierte deutsche Wirtschaft davon stark profitieren sollte, was unter genauer Betrachtung nicht unbedingt der Falls ist. Laut Natixis-Analysten ist die Preiselastizität der deutschen Exporte sehr niedrig (0,2). Das heißt es wird nicht zwangsläufig deutlich mehr exportiert, selbst wenn die deutschen Produkte für das Ausland günstiger werden. Auf der anderen Seite bezieht Deutschland einen sehr erheblichen Teil seiner Importe aus dem Nicht-Euro-Ausland, was beim sinkenden Euro-Kurs die Einfuhren spürbar verteuert. Fazit des Berichtes: Die Geldpolitik der EZB ist stark zugunsten der Euro-Peripherie ausgerichtet und wirkt sich auf Deutschland  belastend aus.

Auf der anderen Seite, wie vielmals von uns erwähnt, schafft die expansive Geldpolitik günstige Rahmenbedingungen für den Anstieg der realen Werte, z.B. Immobilien und Aktien. Wir favorisieren dabei die Dividendentitel, weil die guten Immobilien in Deutschland meist bereits zu teuer sind, unter den Aktien finden sich dagegen immer noch günstige Qualitätstitel.

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Verschnaufpause an den Börsen

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Kommentare zu " Musterdepots: Die EZB handelt nicht im Interesse Deutschlands"

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  • Deutschland muss sofort den EURO verlassen und Schäuble wird hoffentlich irgend wann einmal für seine Untaten zur Verantwortung gezogen !!

    Es wird von ihm kalt lächelnd zugelassen, das das Vermögen (und somit die Altersvorsorge) der braven deutschen Sparer zu Gunsten einer irrwitzigen EURO-Politik pulverisiert wird

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