Musterdepots
Die historische Dax-Rally bekommt einen Knick

Seit 2009 kannte der Dax praktisch nur eine Richtung: aufwärts. Die Korrektur, die wir deshalb gerade erleben, hält sich in Grenzen. Von einer Nervosität wie während der Schuldenkrise sind wir noch weit entfernt.
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Die chinesische Zentralbank versucht die Börsen zu beruhigen. Die Zinssenkung vom Dienstag sowie die am Mittwoch gestarteten Liquiditätsspritzen am Geldmarkt sollten unter anderem auch eine langfristige Wirkung haben, das primäre Ziel besteht wohl jedoch darin, den panischen Ausverkauf an heimischen und ferner an internationalen Aktienmärkten zu stoppen. Dies wurde bisher nur mit einem mäßigen Erfolg gekrönt.

Während die europäischen Handelsplätze am Dienstag kräftige Kurssteigerungen verzeichnen konnten, schlossen die US- sowie chinesische Börsen erneut im Minus. Am Mittwoch ging es für den Dax abwärts und die Wall Street legte deutlich zu.

Wie es weiterlaufen wird, hängt unseres Erachtens stark von der Entwicklung in den USA ab. Sollten die dortigen Aktienindizes weiterhin unter Druck bleiben, wird es auch für den Rest der Welt extrem schwierig sein, sich diesem negativen Trend entgegenzusetzen und vice versa.

Mit all den Turbulenzen an Aktienmärkten im Vordergrund ist das erneut gute Abschneiden des ifo Geschäftsklima-Index in den Schatten geraten. Die Geschäftserwartungen sind zwar gesunken, die aktuelle Lage der deutschen Unternehmen wird aber nach wie vor als sehr gut eingeschätzt. Die sogenannte „ifo Uhr“ bewegt sich somit nach wie vor im Boom-Bereich.

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