Musterdepots
Die Jagd auf die 10.000 Punkte-Marke ist eröffnet

Schottland wird doch nicht unabhängig und damit ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor vom Tisch. Der Dax dürfte deshalb erneut einen Angriff auf die 10.000 Punkte-Marke nehmen. Trotz schwächelnder Konjunkturdaten.
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Mit dem „Nein“ zur schottischen Unabhängigkeit haben sich die politischen Risiken für die Aktienmärkte etwas reduziert, wenngleich dies nicht bedeutet, dass damit die Unabhängigkeitsbestrebungen anderer Regionen vom Tisch sind.

Auch wenn die konjunkturellen Aussichten für die Weltwirtschaft und speziell für die Länder der Eurozone nicht rosig sind, befindet man sich dennoch weiterhin in einer Phase eines zumindest moderaten Wachstums. Mit einem Engagement in Aktien bietet sich für Anleger so die Chance, an einem möglichen Gewinnwachstum der Unternehmen zu partizipieren. Solange die konjunkturellen und die politischen Risiken nicht wieder zunehmen, eröffnet sich zudem Spielraum für höhere Bewertungskennzahlen. Von daher dürfte der Dax erneut den Angriff auf die 10.000-Punkte-Marke nehmen. Unseres Erachtens steigen die Chancen, dass diese Marke bald nachhaltig überwunden werden kann.

Auch wenn die Konjunkturdaten in der Eurozone zuletzt mehr Schatten als Licht gezeigt haben, verbessern sich für viele Unternehmen die Gewinnperspektiven. Die Ankündigung der EZB, ab Oktober Kreditverbriefungen und Pfandbriefe aufzukaufen, hat den Euro deutlich geschwächt, zumal in den USA perspektivisch mit einer restriktiveren Geldpolitik zu rechnen ist. Insbesondere für exportabhängige Unternehmen gibt es somit erstmals seit mehr als zwei Jahren Rückenwind und keinen Gegenwind mehr von der Währung.

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Die Jagd auf die 10.000 Punkte-Marke ist eröffnet

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Die OMV-Aktie ist sehr günstig bewertet

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Aktienanteil auf Null

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