Musterdepots: Die letzte Euro-Abwärtsattacke?

Musterdepots
Die letzte Euro-Abwärtsattacke?

Die europäische Gemeinschaftswährung fällt und fällt. Doch das soll kein Dauerzustand werden, so unser Autor Georgios Kokologiannis. Er glaubt: Erst nach dem Euro-Fall werde wieder Ruhe auf den Devisenmärkten einkehren.
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Kurzfristig ist mit einer nochmaligen Abwärtsattacke auf den Euro-Dollar-Wechselkurs zu rechnen. Erst danach dürfte sich die Unruhe am Devisenmarkt allmählich legen. Darauf deuten Indikatoren des Analysehauses Sentix. Die Fachleute untersuchen regelmäßig die Stimmung der Investoren und ziehen daraus Schlüsse für die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten.

Mit einem Minus von bisher knapp vier Prozent im März steuert die Gemeinschaftswährung auf den neunten Monatsverlust zum US-Dollar in Folge zu. Das wäre die längste Abwärtsbewegung seit Einführung des Euro. Von einer erneuten Abwärtsbewegung gehen derzeit auch andere Fachleute aus: Händler etwa verweisen darauf, dass sich Investoren derzeit mit Euro-Dollar Short-Positionen wohler fühlten, nachdem vergangene Woche der Erholungsversuch des Euro über die Marke von 1,10 Dollar nicht erfolgreich war.

Von Angstzuständen seien die Anleger den Sentix-Experten zufolge allerdings weit entfernt. Das Stimmungsbild habe sich zuletzt deutlich verbessert - und auf lange Sicht scheine der Boden im Vertrauensaufbau gelungen zu sein.

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  • Der Euro wird fallen, solange bis er steigt. Ansonsten wird er seitwärts tendieren.

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