Musterdepots

Die Prognose zum Aktienmarkt bleibt positiv

Die Ukraine-Krise, die Geldpolitik der Federal Reserve und die Berichtssaison in den USA und Deutschland – Aktionäre stehen vor großen Herausforderungen. Lesen Sie hier, wie die Autoren der Musterdepots ihnen begegnen.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Wie bereits angekündigt, erhöhe ich den Bestand an meinen Reverse-Bonuszertifikaten auf den US-Aktienindex S&P 500 (WKN: VZ3RW6). Damit lässt sich mit nur einem einzigen Produkt parallel auf zwei Marktentwicklungen setzen, die ich erwarte: Erstens darauf, dass mit den abnehmenden Konjunkturhilfen der US-Notenbank auch die Rally an der Wall Street allmählich ausläuft. Und zweitens darauf, dass der Dollar mittelfristig wieder an Wert zulegt im Verhältnis zum Euro.

Rund zehn Prozent Gewinn erzielen diese Zertifikate, wenn der S&P 500 bis Mitte Dezember unter 2050 Punkten bleibt – also von jetzt rund 1870 Zählern höchstens noch um etwa ein Zehntel zulegt. Gegen einen Börsenabsturz ist das Zertifikat völlig immun.

Mögliche Wechselkursgewinne der US-Währung werden Prozentpunkt für Prozentpunkt in zusätzliche Rendite umgemünzt – und umgekehrt. Denn ich habe ganz gezielt eine Variante gewählt, die Währungseffekte nicht ausklammert.

Denn auch die Aufwertung des Dollars dürfte eine mittelfristige Folge davon sein, wenn einerseits in den USA die Staatsanleihekäufe in diesem Jahr immer weiter reduziert werden, 2015 dann sogar die Leizinsen erhöht werden – die Notenpressen der Europäischen Zentralbank aber demnächst voraussichtlich erst so richtig auf Touren kommen im Kampf gegen die befürchtete Deflation.

Trotz geopolitischer Risiken an Qualitätsaktien festhalten
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