Musterdepots

Die unterschätzen Brennpunkte

Auch unsere Musterdepot-Experten blicken gebannt auf das Marktgeschehen nach dem Griechen-Votum. Doch: Statt sich im Detail zu verlieren, sollten die Anleger die Ereignisse außerhalb der Euro-Zone im Auge behalten.
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Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Trotz der dramatischen Ereignisse in Griechenland fällt die Reaktion der europäischen Börsen bisher relativ moderat aus. Aus der Wirtschaftsperspektive ist dies nachvollziehbar: Zu gering ist das Gewicht der griechischen Volkswirtschaft. Außerdem zählen mittlerweile nicht die privaten Finanzinstitute, sondern Europäische Institutionen und der IWF zu den größten Gläubigern Griechenlands, was die unmittelbaren Folgen eines Staatsbankrotts „verwässern“ würde.

Eine Staatspleite der Helenen und der Austritt aus der Eurozone wäre die wirtschaftlich vernünftigste Problemlösung. Die wiedereingeführte Nationalwährung würde unter starken Abwertungsdruck stehen und dies hat Griechenland bitter nötig. Dies wäre der schnellste Weg zur  Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.

Mit Griechenland im Vordergrund darf man andere Geschehnisse an den globalen Märkten nicht aus dem Blickwinkel verlieren. Die aktuellen Prozesse in den USA, wo der Zinsanstieg vorbereitet wird, oder in China, wo die Regierung mit der Verlangsamung des Wachstumstempos kämpft und die Entwicklung der Aktienmärkte richtig turbulent verläuft, sind für die wirtschaftliche Erholung Europas wichtiger, als ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Eurozone.      

Die Offensive verstärken
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