Musterdepots
Ein Jahr voller Zuversicht

Anders als in den Jahren zuvor, konnten die Dax-Unternehmen 2014 ihre Gewinne signifkant steigern. Und das trotz alle globalen Gefahren. Depot-Stratege Daniel Hupfer sieht Argument, warum das 2015 so weitergehen könnte.
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Diese Nachricht hat aufhorchen lassen: Wie das Handelsblatt berichtete, haben die Dax-Unternehmen im vergangenen Jahr ihre Gewinne um fast 15 Prozent gesteigert. Mit diesem deutlich besser als erwarteten Ergebnis ist eine vierjährige Phase zu Ende gegangen, in der die Unternehmensergebnisse mehr oder weniger stagnierten. Die deutschen Unternehmen haben dabei von verschiedenen Faktoren profitiert. So ist die Weltwirtschaft trotz aller politischer Krisen und Unsicherheitsfaktoren auch im vergangenen Jahr gewachsen.

Dabei konnten die deutschen Unternehmen ihre Ausfuhren abermals steigern und zwar insbesondere in die Länder, die im vergangenen Jahr ein hohes Wachstum erzielt haben. So haben die USA im vergangenen Jahr zu Frankreich als wichtigstem deutschen Handelspartner aufgeschlossen. Die Exporte in die USA haben um sieben Prozent zugenommen, die nach China sind sogar um elf Prozent angestiegen.

Darüber hinaus profitierten die deutschen Unternehmen von der Abwertung des Euro, dem gesunkenen Ölpreis und den niedrigen Zinsen. Zu den hohen Gewinnen hat auch beigetragen, dass die deutschen Unternehmen wenig investiert haben. 2015 wird sich die Gewinnsituation weiter verbessern, da die positiven Effekte aus niedrigem Ölpreis, niedrigem Euro und niedrigen Zinsen anhalten werden, so dass die Kostensituation sehr günstig bleiben wird.

Gleichzeitig verbessern sich die Aussichten für das Wirtschaftswachstum, so dass auch die Umsätze besser ausfallen werden als 2014. Profitieren sollten vor allem zyklische Sektoren, wie die Automobilhersteller und -zulieferer, Industrieunternehmen und Technologieunternehmen. Auch für viele Banken ist dies ein günstiges Umfeld.

Kommentare zu " Musterdepots: Ein Jahr voller Zuversicht"

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  • Herr Kokologiannis

    Ich schätze Ihre kritischen Einschätzungen und finde Ihre Vorgehensweise grundsätzlich gut. Die Wahl der Reverse-Zertis in dieser Liquiditätshausse, die noch lange nicht beendet ist, war wohl der berühmte Griff ins Klo. Wäre es nicht sinnvoller, Verluste zu realisieren und nicht den typischen Anlegerfehler zu begehen, auf Grund von Verlustaversion weiter an diesen Werten festzuhalten?

    Außerdem würde mich interessieren, wie Sie die bald auslaufenden Positionen gedenken zu ersetzen.

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