Musterdepots
Europas Zugpferde verlieren an Kraft

Die Euro-Wirtschaft befindet sich weiter auf einem Erholungskurs. Doch das liegt ausnahmsweise nicht an Deutschland. Vor allem Österreich und Italien sorgen für eine Überraschung. Was das für die Musterdepots bedeutet.
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Am Montag hat das Forschungsinstitut Markit die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage unter rund 3000 Unternehmen veröffentlicht. Der auf Basis dieser Umfrage erstellte Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Euro-Zone ist im April marginal um 0,2 auf 52,0 Zähler gesunken. Da der Wert aber nach wie vor deutlich über der Grenzmarke von 50 Punkten liegt, bedeutet dies ein Wachstum zum Vormonat und somit einen fortsetzenden moderaten Aufschwung des Industriesektors.

Wenn die einzelnen Länder der Euro-Zone unter die Lupe genommen werden, erkennt man deutliche Unterschiede. Die Zugpferde der letzten Monate – Deutschland, Spanien und Irland – haben ein leichtes Nachlassen des Aufschwungtempos verzeichnet.   

Fortschritte gab es dagegen bei den Niederlanden, Österreich und vor allem Italien, welches das stärkste Wachstum seit einem Jahr aufweisen konnte. Die zwei größten Problemkinder der Euro-Zone bleiben laut Markit Umfrage Griechenland und Frankreich. 

Nichtsdestotrotz konnte der französische Automarkt im April erneut zulegen. Davon profitieren unsere direkten Exposures aus dem französischen Automobilsektor – der Peugeot-Citroen Konzern und der Reifenhersteller Michelin. Die beiden Titel befinden sich im Aktienkernportfolio des Musterdepots sowie im „VSAK - Value Europa“-wikifolio der Bayerische Vermögen (WKN: LS9BPF).

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