Musterdepots: Für Schnäppchen ist es noch zu früh

Musterdepots
Für Schnäppchen ist es noch zu früh

Die Krim-Krise scheint vorerst beendet zu sein. Die Autoren blicken bereits nach vorn. Für sie spielen der europäische Automarkt, die amerikanische Wirtschaft und chinesische Staatsanleihen nun eine große Rolle.
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Der europäische Automarkt ist den sechsten Monat in Folge gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Februar acht Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt. Bis auf Frankreich haben die Verkäufe in allen großen westeuropäischen Ländern zugelegt.  Vor allem die Massenhersteller konnten deutliche Fortschritte verzeichnen. So gelang es dem französischen Autobauer Peugeot Citroen, der Bestandteil unseres Musterdepots ist, seinen Absatz um sieben Prozent zu steigern, Renault wuchs um ca. vier Prozent, Ford verkaufte ganze zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. 

Die erzielten Erfolge sind allerdings durch einige Fakten überschattet. Zum einen bleibt der vergangene Monat der zweitschlechteste Februar seit etwa zehn Jahren. Zum anderen waren die höheren Verkaufszahlen entweder, wie in Spanien, der staatlichen Abwrackprämie oder auch starken Rabattierungen zu verdanken, was natürlich die Gewinnmargen unter Druck setzte. Nichtsdestotrotz stützt der in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegene Absatz die These, dass die Erholung des europäischen Automarktes immer stärker an Momentum gewinnt.

Voestalpine hat eine Meldung veröffentlicht, laut der das Unternehmen in den nächsten drei Jahren 900 Millionen Euro sparen will. Das Programm wird alle Konzernbereiche betreffen, sieht aber erst mal keine Personalentlassungen vor. Analysten haben mit einem Volumen von etwa 500 Millionen Euro gerechnet. Nach schwierigen letzten Wochen hat die Aktie am Montag und Dienstag etwa zehn Prozent zugelegt. 

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