Musterdepots Für Tech-Werte läuft es blendend

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd wartet gespannt auf die Quartalszahlen von Amazon, Apple und Co.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Aktie unseres Depotwertes Lufthansa zählte zur Wochenmitte zu den wenigen Gewinnern am Aktienmarkt. Der Grund: Deutschlands größte Fluglinie ist nun auch wieder Europas Nummer eins. Durch den Wachstumsschub im Zuge der Air-Berlin-Pleite konnte die Lufthansa diesen Titel wieder dem irischen Billigflieger Ryanair abjagen. Inklusive der Konzerntöchter Eurowings, Austrian und Swiss beförderte der Lufthansa-Konzern 2017 rund 130 Millionen Passagiere. Ryan‧air kam nur auf 129 Millionen. Auch die weiteren Geschäftszahlen dürften bei der Lufthansa positiv ausfallen.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Neben dem Value-geprägten Investmentprozess haben wir bei unserem Musterdepot ein Wertsicherungsmodell im Hintergrund installiert. Dieses Modell wurde bewusst „träge“ entwickelt. Dies senkt die Gefahr, ständig in den Markt ein- und wieder aussteigen zu wollen. Wir haben uns für eine Systematik entschieden, die an grundsätzlich positiven Kapitalmärkten partizipieren soll, den Anleger in unruhigen Börsenphasen durchaus auch auf die Probe stellen kann – ihn allerdings in äußerst turbulenten Phasen vor den ganz großen Einbrüchen bewahren soll.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Technologiewerte wie Amazon, Apple oder Netflix notieren alle auf Höchstständen und werden über ETF-Käufe weiter angetrieben. In den kommenden Tagen startet die Berichtssaison für das vierte Quartal; dies wird uns weitere Impulse bringen, denn das erste Quartal eines Jahres ist häufig gut. Die europäischen Aktienmärkte sind zudem günstiger bewertet als die der USA – vielfach gibt es noch Dividendenrenditen von über vier Prozent. Störfeuer aus dem globalen politischen Umfeld sind zurzeit kaum auszumachen, sogar die beiden koreanischen Staaten sprechen wieder miteinander.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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