Musterdepots: Gehirn ausschalten und kaufen?

Musterdepots
Gehirn ausschalten und kaufen?

Unsere Autoren schauen auf die Geldpolitik der EZB und fragen sich, ob die Fundamentaldaten von Unternehmen den Bullen die Stimmung vermiesen könnten. Ja, findet Georgios Kokologiannis und lässt die Fakten sprechen.
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Mit der Aussicht auf erste Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed ab Sommer dieses Jahres und der damit verbundenen Stärke des US-Dollar nehmen die Sorgen um die Entwicklung der Schwellenländer wieder zu. Hintergrund hierfür ist einerseits die Tatsache, dass einige der Schwellenländer ihre Währung an den US-Dollar gekoppelt haben, so dass mit der Aufwertung der US-Valuta auch die heimische Währung an Wert gewinnt und damit die Wettbewerbsfähigkeit leidet.

Andererseits werden die internationalen Kapitalströme mit steigenden US-Zinsen wieder verstärkt in die USA geleitet, was vor allem zu Lasten der Emerging Markets gehen sollte. Wir haben in unserem Depot derzeit ein Exposure in den Schwellenländern von nur neun Prozent, so dass wir diesen Risiken Rechnung tragen. Sollten wir wie im Jahr 2013 eine Zunahme der Kapitalabflüsse beobachten, würden wir entsprechend unser Engagement weiter reduzieren.

Unsere Investments im Bereich der Emerging Markets verteilen sich zu nahe gleichen Teilen auf Aktien und Anleihen. Mit den beiden ETFs von iShares auf den MSCI Far East ex-Japan beziehungsweis MSCI Far East ex-Japan Small Cap haben wir uns im Aktienbereich auf Asien fokussiert, da uns hier die konjunkturellen Rahmenbedingungen am besten gefallen.

Im Bereich der Anleihen halten wir ebenso von iShares einen ETF, der in US-Dollar denominierte Staatsanleihen aus den Schwellenländern investiert. Schwergewichte bilden hier die Türkei, die Philippinen, Indonesien, Mexiko und Brasilien.

Kommentare zu " Musterdepots: Gehirn ausschalten und kaufen?"

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  • @Herr Kokologiannis

    Nun hat der Dax unglaublicherweise die 11.800 bereits im März erreicht und eines Ihrer Reverse Bonus Zertifikate (WKN PS0UJV) ist damit gerissen. Dummerweie Ihre gröte Position.

    Was nun? Verkaufen Sie es mit den 4.000 Euro Verlust?

    Das ist sehr ärgerlich und verhagelt Ihnen die bisher ordentliche Bilanz. Ich glaube, dass diese Instrumente in der aktuellen Übertreibungsphase, die durchaus noch 1.000-2.000 weitergehen kann, leider nichts taugen.

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