Musterdepots
Geht es nach Ostern wieder aufwärts?

Auch wenn unsere Autoren die Ukraine-Krise und die damit einhergehenden Kursschwankungen mit Besorgnis verfolgen, halten sie Aktien als Geldanlage für unabdingbar. Ernsthafte Alternativen gibt es wohl nur wenige.
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Ausgerechnet beim Thema Geldanlage erlebt das Unwort des Jahres 2010 seine Renaissance. „Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe“, begründete die Jury damals ihre Wahl.

Es geht um den Begriff „alternativlos“. Wir erinnern uns: Berüchtigt wurde das Adjektiv durch die Kommunikation der Bundesregierung.  Allen voran die Kanzlerin stand im Ruf oberste Verbreiterin des Unworts zu sein. Ein ums andere Mal wurden damit umstrittene Rettungsaktionen auf dem Höhepunkt der Euro- und Schuldenkrise für unumgänglich erklärt.

Heute sind es Privatanleger, die sich belehren lassen müssen, wer nicht in Aktien investiere, sei auf den Kopf gefallen. Doch so richtig es ist, sich mit einem Teil seines Vermögens langfristig auch am Kapitalstock der Wirtschaft zu beteiligen. Kurzfristig kann es selbstverständlich Sinn machen, den Aktienanteil auch mal zu reduzieren - und damit Verlustrisiken zu vermeiden, wenn die Märkte schon zu weit gelaufen sind.

Alternativen bieten beispielsweise spezielle Anlagezertifikate, die weniger schwankungsanfällig sind als klassische Direktinvestitionen in Aktien oder ausgewählte aktiv verwaltete Mischfonds. Und selbst mit einigen Tages- und Festgeldangeboten kann man auf kurze Sicht wieder durchaus sein Vermögen real erhalten. Denn die Zinsen verharren zwar weiterhin auf tiefem Niveau – die Teuerungsrate in der Eurozone und in Deutschland ist zuletzt aber noch deutlich darunter gefallen.

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