Musterdepots Gute Omen für die Märkte

Die europäischen Märkte atmen auf: Die Wahlen hielten kaum negative Überraschungen bereit und die Wirtschaft in den Krisenländern erholt sich. Auch ein positives Signal der EZB Anfang Juni wird immer wahrscheinlicher.
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Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Als bereits dritte Rating-Agentur hat Standard & Poor’s (S&P) am Freitag vergangener Woche das Bonitätsrating Spaniens um eine Stufe auf „BBB“ erhöht. Somit hat sich der Abstand zum Non-Investing-Grade-Status (ab „BB+“) ausgeweitet. Der Ausblick der Bonitätswerter fällt ebenfalls positiv aus. Die Erholung der Kreditwürdigkeit hat Spanien den Struktur- und Arbeitsmarktreformen sowie besseren Konjunkturaussichten zu verdanken.

Die Folgen der schwersten Wirtschaftskrise seit 70er-Jahren sind allerdings noch bei weitem nicht überwunden. Hier genügt bereits der erste Blick auf die spanische Arbeitslosenquote von mehr als 25 Prozent, um den ganzen Ernst der Lage wahrzunehmen. Die anziehende Konjunktur dürfte nichtsdestotrotz eine allmähliche Entspannung der Arbeitsmarktsituation bewirken.

Die Börsianer haben verbesserte Aussichten bereits teilweise eingepreist: Die Renditen der zehnjährigen spanischen Staatsanleihen notieren bei rund drei Prozent und somit 400 Basispunkte tiefer als vor knapp zwei Jahren.

Bei unseren Ziel-wikifolios hat Sebastian Reese für sein „SR wisdom capital spekulativ“ den IT- und  Telekommunikationsanbieter QSC gekauft. Von dem Titel erwartet der Portfoliomanager eine Reboundbewegung. Christoph Breetz hat beim „USD Opportunities“-wikifolio Green Mountain (Großhändler für Kaffee und Zubehör) mit fünf Prozent Gewichtung erworben.   

Eingriff der EZB im Juni gilt als wahrscheinlich
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1 Kommentar zu "Musterdepots: Gute Omen für die Märkte"

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  • @Herrn Kokologiannis,

    sind die Reverse-Bonus-Zertifikate mit 10.500 bzw. 10.700er-Barriere nicht zu knapp bemessen?

    Wäre schön, wenn Sie demnächst kurz skizzieren könnten, was Sie bei einem starken Anstieg nach Draghis Rede umgehen würden. Danke.

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