Musterdepots
Hält der Franken den Krisen stand?

Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins auf Rekordtief belassen. Doch wie lange geht die Geldpolitik gut? Handelsblatt-Autor Alexander Kovalenko schließt eine weitere Zinssenkung nicht aus.

Die US-amerikanische Notenbank FED hat am Mittwoch den Leitzins erwartungsgemäß unverändert gelassen und sich eher schleierhaft zu zukünftigen Perspektiven einer weiteren Zinserhöhung geäußert. Im Herbst letzten Jahres haben wir eine Aussage getroffen, dass das von den Markteilnehmern und von den FED-Ausschuss Mitgliedern prognostizierte Zinsanhebungstempo uns als nicht plausibel hoch erscheint. Bisher hat sich dies auch bestätigt.

Die Schweizerische Nationalbank hat am Donnerstag den Leitzins ebenfalls nicht angehoben. Nun bleibt er auf dem historischen Tief von minus 0,75 Prozent. Nirgendswo ist das Geldparken für die Banken teurer als in der Schweiz. Darüber hinaus haben die Notenbanker der Alpenrepublik angekündigt, dass sie für weitere Eingriffe auf dem Devisenmarkt bereit stünden. Somit soll vermieden werden, dass der Schweizer Franken, der als Krisenwährung gilt, zu stark zum Euro aufwertet und somit die exportorientierte Wirtschaft schaden würde.

Die Ökonomen gehen davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank den Leitzins demnächst eher stabil hält. Eine potentielle signifikante Aufwertung zum Euro könnte jedoch die Notenbanker zu einer weiteren Zinssenkung bewegen.

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