Musterdepots
Hoffen auf friedliche Lösung der Krim-Krise

Die Krise auf der Krim hat die Kapitalmärkte am Montag enorm belastet. Daniel Hupfner, Manager des Privatbank Depots, glaubt an eine friedliche Lösung des Konflikts. Er hält deshalb an seiner Positionierung fest.
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Die Situation in der Ukraine hat die Kapitalmarktmärkte nun doch erreicht. Über das Wochenende gab es bereits eine Menge an Spekulationen über die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der aktuellen Geschehnisse auf der Krim. Für die meisten Anleger bedeutet diese bis dato undurchsichtige Lage erst einmal Risiken reduzieren, so dass Aktien abgestoßen werden.

Wir bleiben unserer Positionierung vorerst treu. Zwar haben auch wir ein gewisses Unbehagen über die weitere Entwicklung der Spannungen mit Russland, allerdings halten wir eine friedliche Lösung auf dem diplomatischen Wege nach wie vor für am wahrscheinlichsten. Dennoch gilt es, in den kommenden Tagen das Geschehen in der Ukraine weiter zu verfolgen und die Portfoliostruktur gegebenenfalls an neue Entwicklungen anzupassen.

Die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag sollte spannend werden. Aufgrund der niedrigen Inflationsrate in der Eurozone ist eine Senkung der Leitzinsen nicht undenkbar. Die Kerninflationsrate lag im Januar bei lediglich 0,8% und sollte im Februar kaum gestiegen sein. Zudem ist die Kreditvergabe in der Eurozone weiterhin schwach. Dagegen steht allerdings die leichte Konjunkturerholung. Das Wachstum im Euroraum lag zuletzt bei 0,3% im Plus. Vor diesem Hintergrund gehen die meisten Analysten von einem gleichbleibenden Leitzins aus.

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