Musterdepots: Immer weiter an der Börse

Musterdepots
Immer weiter an der Börse

Die Trump-Rally ist zurück: Der Dax knackt die nächste Hundertermarke, notiert so hoch wie seit 20 Monaten nicht mehr. Warum Musterdepotautor Georgios Kokologiannis das kritisch beäugt und sogar von Kaufwut spricht.
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Nichts scheint derzeit die Kaufwut an den Aktienbörsen dauerhaft stoppen zu können. Schon gar nicht unerwartet negativ ausfallende Wirtschaftsdaten: So ist der zur Wochenmitte veröffentlichte Ifo-Geschäftsklimaindex überraschend gesunken. Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten hiesigen Konjunkturindikatoren. Das bedeutet, dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Januar spürbar eingetrübt hat.

Ökonomen hatten zuvor mit einem Anstieg gerechnet. Das hinderte Anleger nicht daran, den Dax auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Monaten bei über 11.800 Punkten zu treiben. Damit notiert der deutsche Leitindex inzwischen sogar höher als es Analysten im Schnitt bis Ende des Jahres erwarten. Im Schnitt haben die Finanzhäuser in ihren Jahresprognosen ein Kursziel von rund 11.750 Punkten ausgerufen.

Als maßgeblichen Grund für den Rückgang des Geschäftsklimaindexes sehen Experten die sich abzeichnende protektionistische Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump – dem Namensgeber der sogenannten „Trump-Rally“, von der ausgerechnet auch der Dax seit dem Wahlsieg des umstrittenen Milliardärs im November profitiert. Dabei wäre für die exportlastige deutsche Industrie jede Art von Handelskrieg fatal.

Kommentare zu " Musterdepots: Immer weiter an der Börse"

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  • Sehr geehrter Herr Kokologiannis,

    so, so, eine "Kaufwut" gibt es an den Aktienbörsen. Sie paßt offensichtlich nicht in Ihr Weltbild. Aber auch für Sie ist sicher offensichtlich, dass die amerikanischen Indices einen Vorlauf haben und den DAX mit nach oben ziehen. Also ist die Frage, warum die Amerikaner solch eine "Kaufwut" haben.

    Des Rätsels Lösung ist das Wirtschaftsprogramm von Donald Trump. Ich nehme mit großem Befremden zur Kenntnis, dass sich hierzulande praktisch niemand mit der wirtschaftspolitischen Revolution in der größten Volkswirtschaft der Welt beschäfigt. Ob Redakteure, Bankvolkswirte oder Fondsmanager, alle gucken einfach weg.

    Ich werde keine Vorlesung zu dem genannten Thema halten. Wer sich dafür interessiert, kann bei Google alle Facetten nachlesen. Und die anderen können weiterhin über die "Kaufwut" der Amerikaner staunen.

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