Musterdepots Inflationsschutz mit Gold

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer beschäftigt sich erneut mit der Aktie der Kranich-Airline Lufthansa.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Weiter aufwärts geht es mit der Lufthansa-Aktie. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sehr oft lohnt, dem Trend zu folgen – auch wenn der Kurs bereits stark gestiegen ist. 140 Prozent legte die Aktie im vergangenen Jahr zu, mehr als jede andere Aktie im Dax. Doch gemessen an den Gewinnen ist das Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sieben immer noch günstig bewertet. Damit zählt die Aktie auch nach dem rasanten Kursanstieg zu den preiswertesten im Dax. Wir haben erst im Herbst 2017 die Aktie ins Depot aufgenommen. Aber besser spät als nie. 

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Anleger mit einem längerfristigen Anlagenhorizont können sich darauf einstellen, dass die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben und entsprechend handeln. Sie können in Anlageklassen investieren, die sich im Niedrigzinsumfeld erfahrungsgemäß gut entwickeln. Das sind vor allem reale Werte wie Aktien, Rohstoffe, Immobilien oder alternative Anlageklassen. Wir sind in Gold investiert. Denn die Anlage in Rohstoffen als Begleitung von traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen eine wichtige Aufgabe in unserem Portfolio zu. Aufgrund der geringen historischen Korrelation zu den traditionellen Anlagen verbessern Rohstoffanlagen die Diversifikation im Portfolio. Unser Portfolio wird dadurch schwankungsärmer. Wir erhalten mit dem Goldinvestment nicht nur eine bessere Diversifikation, sondern auch einen Inflationsschutz, da sie eine Anlage in Realwerten repräsentieren.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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