Musterdepots
Ja zu Anleihen

Musterdepotstratege Daniel Hupfer hat seine Zinsprognose für das Jahresende gesenkt. Dennoch hätten Anleihen mit einem guten Rating auch in der aktuellen Niedrigzinsphase ihre Berechtigung im Portfolio. Die Musterdepots.

FrankfurtAufgrund der durch den Brexit gestiegenen Unsicherheit an den Kapitalmärkten, den nur sehr moderaten Wachstumsaussichten sowohl in der Eurozone als auch weltweit und der anhaltend expansiven Geldpolitik der Notenbanken haben wir unsere Zinsprognosen für zehnjährige Bundesanleihen für das Jahresende 2016 um 40 Basispunkte auf 0,1 Prozent gesenkt.

Für zehnjährige US-Treasuries erwarten wir zum Jahresende ebenfalls niedrigere Renditen. Hier haben wir unsere Prognose um 60 Basispunkte auf 1,6 Prozent gesenkt. Auch der Blick über das Jahresende hinaus verheißt nur wenig Änderung am Zinsniveau.

Sowohl in den USA als auch in Kerneuropa erwarten wir für die ersten Monate in 2017 nur einen sehr moderaten Zinsanstieg, der sich in der Bandbreite zwischen 0 und 20 Basispunkten bewegen sollte. Und dies auch nur, wenn sich die konjunkturelle Entwicklung dies- und jenseits des Atlantiks nicht weiter abschwächt.

Natürlich flammen jetzt wieder die Diskussionen auf, ob gut geratete Anleihen ihre Berechtigung in der Portfoliostruktur haben. Auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen beantworten wir dies eindeutig mit Ja. Wir sprechen uns im Portfoliokontext aktuell weiterhin dafür aus, Anleihen mit gutem Rating und längerer Duration beizumischen.

Die starke Aktienmarktvolatilität in den vergangenen Tagen und Wochen wurde im Portfoliokontext durch solche Beimischungen deutlich abgemildert. Aktuell halten wir unter anderem Anleihen von Bayer, BNP, Deutsche Lufthansa und Otto sowie über ETFs Anleihen vom Staat Italien sowie aus dem europäischen Hochzinsanleihesektor.

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