Musterdepots
Kein Ende des Aufschwungs in Sicht

Die Musterdepotstrategen sind sich uneins, wie es nach der Brexit-Abstimmung in Großbritannien an der Börse weitergeht. Für Daniel Hupfer könnten die Folgen gravierender sein als bei anderen politischen Ereignissen.

FrankfurtDas Münchner ifo-Institut hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland von 1,6 auf 1,8 Prozent für das laufende Jahr sowie von 1,5 auf 1,6 Prozent für 2017 angehoben. Noch optimistischer ist die Schätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft: 1,9 Prozent für 2016 und 2,1 Prozent für 2017.

Der moderate Aufschwung sollte weiterhin von den Verbrauchern sowie vom Boom in der Bauindustrie getragen werden. Die Konsumenten profitieren vom guten Zustand des Arbeitsmarktes und der niedrigen Inflation. Der Bauboom ist durch einen regelrechten Immobilienrun der Deutschen sowie die Bauaktivitäten infolge des Flüchtlingsstroms bedingt. Die Exporte wachsen dagegen langsamer als gewohnt.

Sollte sich das Wirtschaftswachstum in den USA wieder beschleunigen und die Konjunktur in den Schwellenländern stabilisieren, sehen die Volkswirte eine gute Chance, dass die deutschen Ausfuhren an Fahrt gewinnen werden. Auf der Risiken-Seite spielt das Thema Brexit unter den Ökonomen und den Börsianern aktuell eine große Rolle.

Über die Folgen eines möglichen Austritts Großbritanniens aus der EU gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Bei unserem langfristig ausgerichteten Depot werden aufgrund des Referendums keine Anpassungen unternommen.

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