Musterdepots
Kein Grund, nervös zu werden

Viele deutsche Anleger blicken mit Sorge auf den Ausgang der Wahlen in den USA. Nicht so Handelsblatt-Depotstratege Georgios Kokologiannis. Er kann dem Ergebnis des Votums ziemlich gelassen entgegensehen.

Die Nervosität an den Aktienbörsen nimmt deutlich zu: Abzulesen ist das etwa am VDax-Index, der die von Investoren erwartete Schwankungsbreite am deutschen Markt abbildet. In den vergangenen anderthalb Handelswochen hat das Nervenbarometer um rund zwei Drittel zugelegt – auf sein Niveau von Anfang Juni, vor dem Brexit-Wahlgang in Großbritannien.

Diesmal ist es vor allem die Angst vor einem unberechenbaren möglichen US-Präsidenten Donald Trump, die Anleger verunsichert. Wegen der extrem defensiven Ausrichtung des Depots sehe ich dem Wahltag gelassen entgegen. Ähnlich wie im Sommer nach dem Votum der Briten vom 23. Juni die Europäische Union zu verlassen, würde selbst ein Börsenabsturz keine nennenswerten Spuren im Depot hinterlassen.

Mittelfristig erreicht das Musterportfolio die höchste Rendite, wenn Dax & Co. unter dem Strich weiterhin nur auf der Stelle treten – oder sogar kräftig nachgeben. Bis zum kommenden Frühjahr steigt in diesem Szenario der Gesamtertrag von jetzt rund 21 Prozent seit Auflegung auf dann knapp 24 Prozent. Etwas zusätzliche Rendite ist durch Wechselkurseffekte möglich, falls der US-Dollar weiter aufwertet.

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