Musterdepots
Mehr Handlungsspielraum nach US-Zinsentscheid

Stratege Georgios Kokologiannis hat eine Musterdepot-Position verkauft, um auf mögliche Marktturbulenzen reagieren zu können. Alexander Kovalenko hingegen wagt eine Prognose zum Anleihenmarkt 2016.

DüsseldorfWie bereits angekündigt, setzt sich der Umbau des Musterportfolios fort: Ich verkaufe einen Teil meiner älteren Sprintzertifikate, die sich auf den Euro Stoxx 50 beziehen (WKN: CC9G88), um die freigewordene Liquidität demnächst in ähnliche Anlageprodukte mit späterer Fälligkeit zu reinvestieren. Hintergrund: Diese bisher größte Depotposition erreicht bereits am Freitag ihr Laufzeitende.

 

Abhängig davon, wo der europäische Leitindex an diesem Stichtag notiert, werden die Zertifikate im Anschluss von der Emissionsbank Citi zurückgezahlt. Allerdings erfolgt die Verrechnung erst Mitte kommender Woche - und damit wie üblich etwas zeitverzögert. Um aber mögliche Marktturbulenzen nach der US-Leitzinsentscheidung nutzen zu können, verschaffe ich mir durch die vorzeitige Veräußerung der Sprinter mehr Handlungsspielraum.

Sollten die Notierungen an den europäischen Börsen in den kommenden Tagen nachgeben, werde ich voraussichtlich die Nachfolgeposition zu den jetzt auslaufenden Zertifikaten aufstocken, mit deren Aufbau ich vor kurzem begonnen habe (WKN: CW7CXY): Euro-Stoxx-Sprinter, die Indexzuwächse zwischen 3.100 und 3.400 Punkten bis September 2016 doppelt in Rendite ummünzen (WKN: CW7CXY). Der Clou: Rutscht der Aktienindex unter den Sprintbereich ab, werden Verluste nicht verdoppelt. Im Gegenzug ist der maximal erreichbare Ertrag derzeit auf insgesamt noch rund 15 Prozent begrenzt.

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