Musterdepots
Mit der Schützenhilfe der EZB

Trotz der unruhigen Anleihemärkte will die EZB bei ihrem Kurs bleiben. Das Anleihekaufprogramm dürfte die Aktienmärkte also weiterhin unterstützen. Die Musterdepots der Autoren dürften davon ebenfalls profitieren.
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Ein Direktoriumsmitglied der EZB –Yves Mersch – hat am Montag bekräftigt, dass die Europäische Zentralbank ihr Tempo und Volumen bei der Realisierung des Anleihekaufprogramms auf jeden Fall beibehalten will. Das gesetzte Ziel von etwa zwei Prozent Preissteigerung müsse so schnell wie möglich erreicht werden, so der Luxemburger.

Die EZB rechnet laut eigenen Angaben nicht damit, dass die durchschnittliche Inflation in der Euro-Zone bis zum Herbst über 1,5 Prozent steigen wird. Deswegen sei eine vollständige Umsetzung des Programms mindestens bis zum Erreichen des gewünschten Preissteigerungstempos sehr wichtig, so der EZB-Chef Mario Draghi.

Unter den Marktteilnehmern mehren sich allerdings die Stimmen, dass das Volumen der monatlichen Käufe unter der Berücksichtigung des Netto-Anleiheangebots auf dem Markt angepasst werden sollte. 

Im Prinzip sollte dies möglich sein, denn laut Herrn Draghi ist das Kaufprogramm flexibel gestaltet. Die Notenbanker werden aber hochwahrscheinlich erst mal mit aller Kraft versuchen, die Inflationsrate von zwei Prozent zu erzielen.

Kommentare zu " Musterdepots: Mit der Schützenhilfe der EZB"

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  • @Herr Kokolores: Inzwischen sind Sie ggü. dem bestperformenden Depot um 21.000,- hinten. Das sind in Ihrer Rechnung sogar 40% p.a.

    Es ist wirklich schade zu sehen, wie jemand mit dem Renommeé einer seriösen Wirtschaftszeitung hinter sich unterdessen bei fast jedem Kommentar dem "confirmation-bias" unterliegt. Zu jedem guten und schlechten Argument für fallende oder steigende Kurse findet sich ein Analyst/Marktbeobachter/Finanzexperte, der dieselbe Meinung vertritt.

    Ausschließlich auf diesen berufen Sie dann Ihre Aktionen. Aber es ist gut, dass Sie den so kursfixierten Deutschen den Spiegel vorhalten. Der durchschnittliche Anleger wird sich, wie Sie ständig wechselnd, den Guru seines Vertrauens suchen und dann das machen, was dieser vorgibt.

    Das machen Sie auch, nur leider - noch schlimmer - mit ständig wechselnden Gurus. Daraus folgt dann die Depotentwicklung, die man in seit langem einmaligen Zeiten pro-Aktie, mehrmals wöchentlich beobachten kann.

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