Musterdepots Mit nötiger Skepsis

Unsere Autoren sortieren aus. Daniel Hupfer trennt sich von Stada-Papieren. Georgios Kokologiannis wappnet sich gegen die US-Leitzinswende. Einzig Alexander Kovalenko ist optimistisch und setzt auf Rheinmetall-Aktien.
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Alexander Kovalenko

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Am Mittwoch hat ein weiteres Mitglied unseres Musterdepots – Rheinmetall – seine vorläufigen Zahlen für das Jahr 2014 veröffentlicht. Das operative Ergebnis hat sich von 213 Millionen Euro im Vorjahr auf 102 Millionen zwar mehr als halbiert, dies war aber keine Überraschung für die Marktteilnehmer, die ihren Blick auf die Zukunftsperspektiven des Unternehmens fokussiert haben. Und die sehen vielversprechend aus.

Die Geschäfte in der Autozulieferung laufen hervorragend. Die Sparte hat 2014 mit 184 Millionen Euro ein Rekordergebnis bei einer soliden Ebit-Marge von 7,5 Prozent erzielt. Die Rüstungssparte musste dagegen einen Verlust von 67 Millionen Euro, unter anderem wegen der geopolitischen Spannungen, verzeichnen. Auf der anderen Seite sind die Auftragsbücher prall gefüllt und weisen einen Orderwert von etwa 6,5 Milliarden Euro auf.

Dies ist eine sehr solide Basis für die Wachstumsperspektiven in den nächsten Jahren. Die Börsianer wurden von den vorgelegten Auftragsbeständen positiv überrascht und haben gleich zugegriffen. Die Aktie stieg im Tageshandel bis zu 7 Prozent und war der Tagesgewinner beim MDax.

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