Musterdepots
Negative Überraschungen nicht ausgeschlossen

Die Autoren blicken auf die kommende Berichtsaison von US-Unternehmen und einiger deutscher Firmen. Währen die US-Daten Anleger auf Gewinne hoffen lassen, hadern die deutschen Unternehmen mit schwacher Produktion.
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Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine konnte einen großen Auftrag aus Brasilien gewinnen. Das Unternehmen wird bis Frühjahr 2015 circa 120.000 Tonnen Grobblech für eine Unterwasserpipeline liefern, die ein Ölfeld vom brasilianischen Öl-Giganten Petrobras mit dem Festland verbinden sollte. Laut Reuters Informationen sollte es sich hier um einen Vertragswert von rund 100 Millionen Euro handeln. Nach dem Vertrag mit Gazprom ist dies bereits der zweite bekanntgegebene Großauftrag der Österreicher in den letzten zwei Wochen. Laut Konzerninformationen wird momentan über weitere große Projekte in Mexiko und Indien verhandelt.

Ein weiteres Depotmietglied aus Österreich – der Öl- und Gaskonzern OMV – hat erste Erfolge bei den Probebohrungen in Norwegen erzielt. Es ist noch keine Entscheidung gefallen, ob das Unternehmen in der Barentssee eine richtige Förderung starten wird, man äußerte sich aber diesbezüglich sehr optimistisch. OMV hat massiv in den Ankauf neuer Felder in Norwegen investiert. Eine potentielle Förderung in der Barentssee würde den Konzern unabhängiger von krisengeschüttelten Regionen, wie zum Beispiel Libyen, machen.

Das Joint Venture von Peugeot Citroen (PSA) zusammen mit ihrem chinesischen Partner Dongfeng hat sein Umsatzziel für 2014 um etwa 50.000 Fahrzeuge erhöht. Das Chinageschäft der Franzosen läuft hervorragend: Im ersten Halbjahr 2014 wurden 24 Prozent mehr Autos als in der Vorjahresperiode produziert und somit eine doppelt so hohe Wachstumsrate als im Branchendurchschnitt verzeichnet. China ist der Schlüsselmarkt bei der Umsetzung des Umstrukturierungsprogramms von PSA. Bisher geht die Rechnung auf. Drei bereits existierende Produktionsstellen sind aktuell voll ausgelastet und eine weitere befindet sich in Planung.

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