Musterdepots
Neue Strategie für defensive Anleger

Börseneinbrüche schadlos zu überstehen lautete das erste Ziel von Handelsblatt-Musterdepotstratege Georgios Kokologiannis. Künftig wird das Depot flexibler positioniert, um das Anlagekapital langfristig zu mehren.
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FrankfurtDas defensive Musterdepot ist bisher darauf ausgerichtet gewesen, selbst Börseneinbrüche möglichst schadlos zu überstehen. Während der Vergleichsindex Stoxx 50 seit Auflegung bereits achtmal mehr als seine gesamten vorherigen Gewinne einbüßte, notierte das Portfolio tatsächlich durchgängig im Plus. Der Preis für die Sicherheit: Im Gegenzug verzichtet es in Phasen der Euphorie wie derzeit auf Rendite.

Seine Stärken ausspielen würde das bisherige Depot in den kommenden Monaten, falls Dax & Co. nach rund acht Jahren Hausse nur noch stagnieren – oder sogar deutlich korrigieren. In diesem Szenario würde der Portfolioertrag bis Dezember von jetzt 16 auf rund 25 Prozent klettern und ein neues Allzeithoch markieren.

Ab nächster Woche wird das übergeordnete Ziel des Portfolios nun geändert: Statt auf Verlustvermeidung selbst in extremen Abwärtsphasen ausgerichtet zu sein, wird es künftig flexibler positioniert. Dadurch soll ein weiterer aussichtsreicher Ansatz vorgestellt werden, mit dem Investoren ihre Renditeziele erreichen können – auch nach insgesamt acht Jahren Börsenhausse am deutschen Aktienmarkt.

Betreut wird das Redaktionsdepot nach dem Konzeptwechsel durch Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer. Nicht der kurzfristige Werterhalt um jeden Preis steht dann im neunten Jahr der laufenden Hausse künftig im Fokus, sondern vor allem die Mehrung des Anlagekapitals auf lange Sicht.

Hinweise zu den ausführlichen Berichten über die Musterdepots gibt es bei Twitter unter dem Konto: @kokologiannis

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Die Stärke der Airbus-Aktie

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