Musterdepots: Ölpreis: Vom „Joker” zum „Schwarzen Peter”?

Musterdepots
Ölpreis: Vom „Joker” zum „Schwarzen Peter”?

Dank des fallenden Preises für Öl hatten Dax-Anleger bisher gute Karten auf dem Börsenparkett. Ob sich das Blatt wendet und der Ölpreis doch noch steigt? Die Meinungen unserer Autoren gehen auseinander.
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Ist das die Trendwende am Ölmarkt? Spekulationen auf ein Ende der monatelangen Talfahrt haben die Rohöl-Notierungen in den vergangenen beiden Handelstagen insgesamt um über zwölf Prozent in die Höhe schießen lassen. Auslöser waren am Freitagabend Berichte über einen deutlichen Rückgang der Ölbohrungen in den USA – ein möglicher Frühindikator dafür, dass sich demnächst das Überangebot auf dem Markt verringern dürfte. Seit Juli vorigen Jahres haben sich die Ölpreise mehr als halbiert.

Von steigenden Preisen profitiert auch mein Portfolio. Rund acht Prozent des Depotkapitals habe ich in spezielle Öl-Derivate investiert (WKN: DZ41QC ). Bis zu 20 Prozent kann diese Depotposition an Wert gewinnen, sollte der Preis für US-Erdöl der Sorte WTI („Western Texas Intermediate“) bis Mitte Mai von jetzt knapp 50 auf 65 Dollar klettern. Wechselkurseffekte beeinflussen die Rendite nicht, da ich für mein Rohstoff-Engagement auf währungsgesicherte Papiere setze.

Keine Woche ist es her, da hatten Experten von Goldman Sachs noch davor gewarnt, dass vor dem Jahresende nicht mit einer Erholung der Ölpreise zu rechnen sei. Rohstoffe würden in den kommenden drei Monaten als Anlageklasse hinter Aktien, Staatspapieren und Unternehmensanleihen zurückbleiben, hieß es in einer Studie vom vergangenen Dienstag. Die Strategen hatten den kurzfristigen Ausblick für Rohstoffe auf „Untergewichten“ gesenkt, womit Verluste von bis zu zehn Prozent in Aussicht gestellt werden.

Kommentare zu " Musterdepots: Ölpreis: Vom „Joker” zum „Schwarzen Peter”?"

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  • Gute Tag Herr Preungesheim, besten Dank für Ihren Beitrag und Ihr Interesse an den Musterdepots. Die letzten Transaktionen in Zusammenhang mit Reverse-Bonuszertifikaten wurden am Freitag, den 23.1.2015 durchgeführt und sind in der Handelsblatt-Ausgabe vom darauf folgenden Montag dokumentiert. Die Online-Fassung/EPaper-Version der Ausgabe ist bereits seit Sonntag, 25.1.2015 abrufbar. Danach haben bisher keine weiteren Käufe oder Verkäufe stattgefunden. Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Viele Grüße aus Frankfurt, Georgios Kokologiannis

  • @El Greco, tauschst Du Dein Reverse-Zertifikat wieder heimlich aus, wenn wir bei 11.800 sind?

  • Sie hätten auch einfach schreiben können "Wir haben keine Ahnung, wie der Ölpreis sich entwickeln wird und deshalb sind Prognosen jeglicher Art unseriös.".

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