Musterdepots „Die OMV-Aktie ist unterbewertet“

Seite 2 von 3:
OMV bleibt im Depot
Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Der österreichische Öl- und Gas-Konzern OMV hat seine Ölpreisprognose für die nächsten drei Jahre um jeweils etwa 25 Prozent deutlich nach unten korrigiert. Dies sollte unmittelbare bilanzielle Folgen haben. Das Ergebnis im dritten Quartal, welches am 5. November vorgestellt wird, wird bereits durch eine Abschreibung in Höhe von etwa einer Milliarde Euro belastet.

Durch den drastisch gesunkenen Ölpreis ist das Förderungsgeschäft weit weniger lukrativ geworden, dabei gilt gerade dieser Bereich als das künftige Kerngeschäft der Österreicher. Der Konzern reagiert darauf mit einer Kürzung der Investitionen sowie anderen Sparmaßen. Darüber hinaus plant OMV bis zu 49 Prozent der Tochter Gas Connect Austria zu verkaufen. Bisher ist es dem Unternehmen gelungen einen größeren Stellenabbau zu vermeiden. Der gefallene Ölpreis bedeutet allerdings nicht nur Belastungen für die OMV. Das Raffineriegeschäft profitiert davon und verzeichnet ansteigende Gewinnmargen.

Laut unserer Analyse liegt der aktuelle OMV Aktienkurs trotz der gefallenen Rohstoffpreise signifikant unter dem inneren Wert des Unternehmens. Der Konzern gehört zu den Top 10 der am meisten unterbewerteten Unternehmen im STOXX Europe 600 Universum. Die OMV-Aktie wird von uns weiter gehalten.    

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Keine Einzelaktien
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Musterdepots - „Die OMV-Aktie ist unterbewertet“

0 Kommentare zu "Musterdepots: „Die OMV-Aktie ist unterbewertet“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%