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Risiko Italien

Die Bankenkrise in Italien birgt nach Einschätzung des Anlagestrategen Alexander Kovalenko einiges an Gefahrenpotenzial für die Märkte. Das haben viele Anleger offenbar noch nicht erkannt.

FrankfurtAm Dienstag gerieten die europäischen Aktienmärkte erneut unter Druck. Die Analysten haben dies auf die politischen Unsicherheiten in Großbritannien zurückgeführt. Interessanterweise war der zwischenzeitliche Tagesverlust beim Deutschen Aktienindex Dax und beim europäischen Index Euro Stoxx 50 deutlich ausgeprägter als beim britischen FTSE 100 – ein Phänomen, das bereits am ersten Börsentag nach dem Referendum zu beobachten war.

Dem Euro-Anleger hat dies allerdings nicht viel gebracht, denn das britische Pfund hat wieder stark nachgegeben. Zum US-Dollar hat das Pfund sogar ein neues 31-Jahres-Tief erreicht. Zur negativen Stimmung hat außerdem eine Meldung beigetragen, der zufolge das deutsche Bundeskartellamt den Verdacht über illegale Absprachen zwischen der Stahl- und Automobilindustrie prüft.

Volkswagen, Daimler, BMW sowie einige Zulieferer haben die Ermittlungen seitens des Kartellamtes bestätigt. Das negative Tagesbild wurde auch durch die erneuten erheblichen Kursverluste bei den italienischen Banken bestimmt. Die Schuldenproblematik der italienischen Kreditinstitute hat übrigens unseres Erachtens kein geringeres Gefahrenpotenzial als der befürchtete „Brexit“.

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