Musterdepots
Schwellenländer: vom Tiger zum Kätzchen

Nicht nur China, auch andere Schwellenländer bereiten Sorgen. Daniel Hupfer sieht den Zeitpunkt zum Umsatteln gekommen. Und Alexander Kovalenko erklärt, wie viel man riskieren muss, um seine Anlageziele zu erreichen.
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Wir haben gestern in unserem Depot den iShares Emerging Markets Bonds ETF veräußert. Wir konnten mit dem Verkauf einen Gewinn in Höhe von etwa 15 Prozent realisieren. Aufgrund der weiteren Abschwächung der konjunkturellen Frühindikatoren in vielen Schwellenländern, insbesondere in Brasilien, China und Russland halten wir das Segment der Schwellenländeranleihen für weniger attraktiv.

Aufgrund der besonders schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Brasilien, Russland und Südafrika haben die Ratingagenturen sogar bereits Downgrades angekündigt, womit zusätzlicher Druck auf die Anleihemärkte entstehen sollte. Darüber hinaus könnte die bevorstehende Zinserhöhung in den USA die bereits eingesetzten Abflüsse aus den Emerging Markets beschleunigen und für weiteren Verkaufsdruck sorgen. Der Verkauf unseres Schwellenländeranleihen-Exposure erfolgt daher jetzt, bevor aus oben genannten Gründen das Umfeld schwieriger wird.

Den Verkaufserlös belassen wir zunächst auf dem Konto. Zur Wiederanlage kommen Anleihen aus verschiedenen Segmenten in Betracht, die wir derzeit prüfen. Unsere Aktienquote liegt derzeit bei etwa 70 Prozent. Veränderungen wollen wir trotz der Turbulenzen an den Devisenmärkten derzeit nicht vornehmen. Das restliche Kapital haben wir am Anleihemarkt investiert. Auch wenn hier unsere Erwartungshaltung an die zu erzielende Rendite deutlich abgesunken ist, halten wir einen positiven Performancebeitrag von 2-3 Prozent in diesem Jahr für erzielbar.

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Schwellenländer: vom Tiger zum Kätzchen

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Robustheit durch Systematik

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New York im Seitwärtsgang

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