Musterdepots
„Technologieaktien droht Ungemach"

Droht die nächste Tech-Blase zu platzen? Der Einbruch eines wichtigen Stimmungsbarometers erscheint Experten jedenfalls als Vorbote für den nächsten Absturz. Tatsächlich sieht Georgios Kokologiannis einige Gefahren.
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Technologieaktien droht weiteres Ungemach, warnt das Analysehaus Sentix. Ein Indikator, der die Marktstimmung für dieses Börsensegment misst, sei jetzt so stark eingebrochen wie zuletzt vor knapp zwölf Jahren. Dennoch erwarten immer noch viele Anleger, dass sich der Sektor weiter überdurchschnittlich entwickeln wird, berichten die Experten. Die Fachleute untersuchen regelmäßig die Stimmung der Investoren und ziehen daraus Schlüsse für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten.

Zu den Skeptikern gehören erfahrene Investmentprofis, wie zum Beispiel David Einhorn. Bekannt wurde der Präsident des zehn Milliarden Dollar schweren US-Hedgefonds Greenlight Capital, weil er frühzeitig auf den Niedergang der Pleitebank Lehman Brothers gewettet hatte. Seiner Meinung nach erleben wir „die zweite Tech-Blase innerhalb von 15 Jahren“.  Die gegenwärtige Blase sei ein Echo der vorigen Tech-Blase - mit weniger großkapitalisierten Aktien und weniger öffentlichem Enthusiasmus. Recht hat der Mann.

Der US-Leitindex für Technologieaktien Nasdaq Composite ist bisher um 4,5 Prozent gesunken, seit das Branchenbarometer Anfang März seinen höchsten Stand seit fast 14 Jahren erreicht hatte. Der Rückgang wurde nach Angaben des Wirtschaftsdienstes Bloomberg seitdem von den Aktien mit den höchsten Kursgewinnen im vergangenen Jahr angeführt.

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