Musterdepots Titelauswahl nach strikten Kriterien

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Alexander Kovalenko schreibt über den Ausschluss von Emotionen bei Investmententscheidungen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Kaum eine andere Frage dürfte Aktienanleger nach den jüngsten Kurseinbrüchen stärker umtreiben: Handelt es sich nur um eine Unterbrechung der knapp neunjährigen Hausse? Oder kippt der langfristige Aufwärtstrend? Goldman-Sachs-Stratege Brian Levine gesellt sich nun zu den Pessimisten. Er warnt vor einen „echten Regimewechsel“ an den Börsen: Anders als bisher dürften Investoren künftig Kursrücksetzer nicht mehr für Käufe nutzen, sondern bei Zwischenrallys ihre Aktienbestände verringern. Wir bleiben wachsam und fühlen uns wohl mit unserer relativ hohen Cash-Quote.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss von Emotionen bei Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, das von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt anhand strikter fundamentaler Kriterien. Daher benötigen wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen. Gemeinsam mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage bei der Geldanlage.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Immer mehr kommen die Untergangspropheten zu Wort: Sie erwarten zeitnah einen vermeintlichen Aktiencrash. Auch wenn die Börsen ihre kurzfristigen Erholungsversuche wieder eingestellt haben, bleiben wir mit einer 50-prozentigen Aktienquote investiert und langfristig optimistisch für diese Anlageklasse. Im Vorfeld der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am Mittwoch verspüren wir Zurückhaltung am Kapitalmarkt. Die Daten könnten unter Umständen für eine kräftige Erholung an den Märkten sorgen. Die jüngst aufkeimenden Zinsängste dürften dann wieder geringer werden.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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