Musterdepots
Tschüss, Deutsche Post!

Daniel Hupfer trennt sich von der Aktie der Deutschen Post, allerdings nur mit einem kleinen Gewinn. Alexander Kovalenko setzt unterdessen weiterhin auf Stahlwerte. Voestalpine trotze den Marktschwankungen besonders gut.
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Wir haben uns gestern von den Aktien der Deutschen Post mit einem kleinen Gewinn unter Berücksichtigung der Dividende getrennt. Nachdem sich die Post-Aktie in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt weit besser als der Dax entwickelt hat, hat sich das Sentiment trotz guter Geschäftsaussichten eingetrübt. Belastend wirkt sich aus, dass das globale Wirtschaftswachstum weiterhin recht verhalten ist, insbesondere in Asien haben sich die Wachstumsraten abgeschwächt.

Hinzu kommt der derzeitige Verdi-Streik, dem sich gestern die Gewerkschaft DPVKOM angeschlossen hat. Auch wenn die Wachstumsaussichten der Deutschen Post für die kommenden Jahre über das Paketgeschäft nach wie vor sehr solide sind, liegt die Aktie mit einem Minus von rund 5 Prozent seit Jahresbeginn in diesem Jahr auf Platz 27 von 30 Dax-Werten; berücksichtigt man die Dividendenzahlung verringert sich das Minus auf etwa 2 Prozent.

Den Verkaufserlös halten wir zunächst als Cash-Position. In den kommenden Tagen und Wochen dürften sich aufgrund der volatilen Aktienmärkte interessante Einstiegsmöglichkeiten ergeben, die wir dann prüfen werden. Mit den gestrigen Äußerungen der IWF-Direktorin Christine Lagarde, dass Griechenland im Falle einer Nichtzahlung der gebündelten Kredite zum 30. Juni die Insolvenz drohe, ist nun auch der Zeitraum einer Einigung mit der Troika festgezurrt worden.

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