Musterdepots
Turbulente sechs Monate an den Börsen

Das erste Halbjahr ist rum. Für Musterdepot-Autor Alexander Kovalenko Anlass, die Geschehnisse Revue passieren zu lassen – von Flash Crash in China bis Brexit. Was Anleger für die nächsten Monate lernen können.

FrankfurtEin turbulentes Halbjahr ist zu Ende. Das Jahr begann wie das vorige endete, mit Einfluss aus Fernost. Rezessionsängste durch ein sich stark verlangsamendes Wachstum in China schickten die Märkte auf Talfahrt. Am 11. Februar notierte der Dax zum Tagesende bei 8752 Punkten.

Damit verlor er seit Jahresanfang 18,5 Prozent und wegen der Schnelligkeit machte der Begriff „Flash Crash“ die Runde. Nachdem sich die Probleme in weiter Ferne als anscheinend nicht so tragisch rausstellten, erholten sich die Märkte wieder etwas. Jetzt haben wir die Unruhen vor der eigenen Haustür.

Die Briten haben historisches geschafft und sind gleich zweimal innerhalb einer Woche aus Europa raus, einmal politisch und einmal im Fußball. Letzteres hat natürlich keinen Einfluss auf die Börse, aber vermutlich wird es zumindest den Engländern mehr und stärker in Erinnerung bleiben als das Referendum.

Diese Erosion erschütterte die Märkte kurz vor Halbjahresende erneut mit zwischenzeitlichen Tageskursverlusten im zweistelligen Bereich. Für den Anleger bleibt die nüchterne Bilanz von knapp minus zehn Prozent im Dax seit Jahresanfang. Das sieht bei anderen europäischen Aktienindizes nicht besser aus. Die amerikanischen Aktienindizes und die Schwellenländer haben ihre zwischenzeitlichen Verluste aber wieder aufgeholt.

Die sicheren Häfen wie Gold oder deutsche Staatsanleihen wurden wegen der Unruhen erneut stark nachgefragt. Gold in Euro legte um satte 22 Prozent zu. Wer seine Verluste in Grenzen gehalten hat, der kann jetzt durch Stockpicking die Basis für ein erfolgreiches zweites Halbjahr legen.

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