Musterdepots
US-Aktien sind keinen Kauf wert

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer beschäftigt sich mit den amerikanischen Börsenindizes.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Weder der Konflikt in Nordkorea noch die vielen bislang uneingelösten Wahlversprechen von US-Präsident Donald Trump beeindruckt die US-Märkte. Im Gegenteil, die Aktienkurse notieren an ihren Allzeithochs, währenddessen Europas Märkte davon weit entfernt sind. Dabei sind US-Aktien deutlich höher bewertet, auch errechnen sich geringere Dividendenrenditen, obendrein steigen die Konzerngewinne langsamer. Ein Absturz des Dow Jones, S&P und der Nasdaq leitet sich daraus nicht ab. Wohl aber die eigene Handlungsempfehlung: US-Aktien sind zu teuer und deshalb keinen Kauf wert.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Positionen unseres Musterdepots haben sich im August uneinheitlich, insgesamt aber positiv entwickelt. Bei den Einzelaktien stellt die Eon-Aktie mit 14 Prozent den absoluten Spitzenreiter dar. Die Minenbetreiber Anglo American und BHP Billiton sowie der portugiesische Versorger EDP verzeichneten eine solide Performance zwischen vier und 11,5 Prozent. Auf der Verliererseite waren UPM Kymmene, Telefonica und Casino Guichard zu finden. Bei den Ziel-Wikifolios schlossen alle Investments bis auf „Aktien? Yeah!“ die Berichtsperiode mit einem positiven Vorzeichen ab.      

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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