Musterdepots Verfrühte Euphorie ist fehl am Platz

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit der Stabilisierung der Anleihemärkte.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

In turbulenten Börsenzeiten wie diesen zeigt sich deutlich, warum es für Anleger wichtig ist, das Risiko breit zu streuen. Auch im Handelsblatt-Depot steht dieser Tage vor mehreren Papieren ein rotes Minus. So ist beispielsweise der Kurs der zuletzt ohnehin schwächeren Siemens-Aktien in den vergangenen Wochen noch weiter gesunken. Dagegen waren etwa die Papiere der Allianz im vergangenen Jahr so stark, dass auch nach den jüngsten Rücksetzern auf Jahressicht noch ein deutliches Plus bleibt. Wann immer Anleger also an der Börse einsteigen, sie sollten nie alles auf eine Karte setzen.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

In turbulenten Börsenzeiten wie diesen zeigt sich deutlich, warum es für Anleger wichtig ist, das Risiko breit zu streuen. Auch im Handelsblatt-Depot steht dieser Tage vor mehreren Papieren ein rotes Minus. So ist beispielsweise der Kurs der zuletzt ohnehin schwächeren Siemens-Aktien in den vergangenen Wochen noch weiter gesunken. Dagegen waren etwa die Papiere der Allianz im vergangenen Jahr so stark, dass auch nach den jüngsten Rücksetzern auf Jahressicht noch ein deutliches Plus bleibt. Wann immer Anleger also an der Börse einsteigen, sie sollten nie alles auf eine Karte setzen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Mittlerweile hat der deutsche Leitindex Dax seit seinem Rekordhoch elf Prozent einbüßen müssen. Der Dax beginnt die neue Handelswoche mit einem zwei prozentigen Anstieg und erholt sich damit vom jüngsten Kursrutsch. Aus den USA und Asien kommen gute Vorgaben, und auch am Anleihemarkt tritt eine Stabilisierung ein. Wir warnen jedoch vor verfrühter Euphorie. Mit Spannung warten die Anleger auf die Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten am Mittwoch, die Aufschluss darüber geben könnten, ob die Notenbank Fed schneller die Zinsen anheben könnte als gedacht.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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