Musterdepots
Vorbild Warren Buffett

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Sönke Niefünd macht es wie der US-Star-Investor Buffett – und setzt auf E-Mobilität.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Anleger erleben das gewohnte Bild: Die Aktienkurse steigen, sie stagnieren, ehe sie schließlich doch weiter steigen. Natürlich weiß niemand, wie lange dieser Trend noch andauert. Diese prophetische Gabe sollte sich niemand aneignen, wie eine kritische Leserin zu Recht schreibt.

Doch dass sich solche Trends fortsetzen, ist in wirtschaftlich starken Zeiten wie diesen, in denen die meisten börsennotierten Unternehmen beinahe zinslos an frisches Geld kommen und Rekordgewinne einfahren, sehr viel wahrscheinlicher, als dass dieser Trend abrupt in einem Börsenabschwung endet.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das Ifo-Konjunkturbarometer für die Euro-Zone ist im vierten Quartal um 1,8 auf 37,0 Punkte gestiegen und erreichte somit den besten Wert seit 17 Jahren. Vor allem bei der Einschätzung der aktuellen Lage haben sich die befragten Manager äußerst positiv geäußert.

Von der Erholung der Wirtschaft des Euro-Raums profitiert unter anderem die deutsche Industrie. Im September sind die Neubestellungen überraschend um ein Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Vor allem das Auftragsvolumen aus dem Euro-Raum ist mit 6,3 Prozent überproportional stark gewachsen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die Kursfantasie der Anleger am Kapitalmarkt wird durch die Megatrends Elektromobilität und Digitalisierung angefacht. Dies haben die großen US-Techriesen wie beispielsweise Microsoft, Amazon und Alphabet mit ihren sehr guten Unternehmensergebnissen gezeigt.

Im Bereich der Batterien und der E-Mobilität gibt es zum Beispiel das deutsche Unternehmen Voltabox, den US-Pionier Tesla und chinesische Unternehmen wie BYD und Geely. Wir haben unsere vorhandene BYD-Position nochmals erhöht, da wir – wie Warren Buffett – langfristig einen deutlichen Zuwachs erwarten.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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