Musterdepots
Vorsicht vor zu viel Optimismus

Aktuelle Indikatoren machen einen guten Eindruck, der schwache Euro und der niedrige Ölpreis lassen hoffen. Doch warnt Georgios Kokologiannis für zu großer Euphorie. Die guten Nachrichten sind nämlich nicht neu.
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Die deutsche Industrie scheint ihre Durststrecke hinter sich zu lassen. Nachdem sich in den vergangenen Monaten schon die wichtigsten Frühindikatoren, wie der Ifo- oder der ZEW-Index, deutlich erholt haben, kommen nun auch von der realwirtschaftlichen Seite Signale, die diese Tendenz bestätigen. So sind die deutschen Auftragseingänge im Dezember um 4,2 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen.

Dabei gingen sowohl aus dem Inland (plus 3,4 Prozent) als auch aus dem Ausland (plus 4,8 Prozent) mehr Bestellungen ein. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass vor allem aus der Eurozone mehr Aufträge eingingen – und das zum zweiten Mal in Folge. Insofern sieht es so aus, als ob der konjunkturelle Tiefpunkt durchschritten wurde und sich die konjunkturelle Dynamik in der nächsten Zeit wieder verbessert.

Unsere Prognose für das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes in Deutschland von 1,6 Prozent lassen wir derzeit noch unverändert, aber dank des gesunkenen Ölpreises und des niedrigeren Euro könnte das Wachstum in diesem Jahr auch eine Rate von zwei Prozent erreichen.

Mit den letzten Transaktionen haben wir die Aktienquote in unserem Depot wieder in Richtung 70 Prozent erhöht. Dies spiegelt unsere nach wie vor positive Sicht auf die Aktienmärkte wider. Ein gutes Drittel der Aktienquote fällt dabei auf deutsche Unternehmen, so dass wir unsere konstruktive Meinung zur deutschen Konjunktur auch konsequent im Depot abbilden.

Die restlichen Zweidrittel der Aktien teilen sich wie folgt auf: 30 Prozent US-amerikanische Aktien, 30 Prozent europäische Aktien ex Deutschland und etwa 6 Prozent asiatische Aktien.

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  • Soeben habe ich für einen kleinen sechsstelligen Betrag (<1% meines Vermögens) einen ETF auf griechische Aktien gekauft.

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