Musterdepots
Warten auf den Zinsanstieg

Die US-Zentralbank will neue Konjunkturdaten abwarten, bevor sie eine weitere Leitzinsanhebung wagt. Banken lenken das billige Notenbankgeld in die Anlagemärkte. Dort bläht es die Aktienpreise immer weiter auf.

FrankfurtUnser Aktienkernportfolio beinhaltet derzeit drei britische Titel: Anglo American, BHP Billiton und Kingfisher. Während die ersten zwei Unternehmen weltweit agierende Rohstoffgiganten sind, deren Erfolg vor allem von der Rohstoffnachfrage an globalen Märkten abhängig ist, ist der größte europäische Baumarktmarktbetreiber Kingfisher an Großbritannien und andere europäische Absatzmärkte gebunden.

Durch das „Brexit“-Referendum geriet der Aktienkurs unter Druck, konnte sich jedoch in den letzten Wochen ziemlich schnell erholen. Vor allem in der Originalwährung – Britischem Pfund – notiert der Titel auf einem „Vor-Referendum-Niveau“, die Erholung in Euro fällt bisher aufgrund der Pfund-Schwäche bescheidener aus. Gestern hat Kingfisher bekannt gegeben, dass der Umsatz im zweiten Quartal um 8,4 Prozent gestiegen ist.

Die Unternehmensvertreter haben betont, dass sie beim kurzfristigen Ausblick aufgrund des Brexits vorsichtig seien, der Konzern spüre jedoch bisher keine Belastung im operativen Geschäft. Bei Kingfisher läuft derzeit ein Investitionsprogramm, welches bis 2021 die Profitabilität des Unternehmens signifikant steigern soll. Darüber hinaus ist für die nächsten drei Jahre ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von etwa 600 Millionen Pfund vorgesehen. Die Kingfisher-Aktie wird von uns weiter gehalten.

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