Musterdepots
Warten auf Italien

An den Märkten gibt es momentan kaum ein anderes Thema als das anstehende Referendum in Italien. Auch auf die Handelsblatt-Musterdepots haben die Sorgen vor einer Regierungskrise in dem Land Auswirkungen.
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Umfragen deuten auf einen wahrscheinlich negativen Ausgang des Referendums in Italien am Sonntag. Hintergrund: Experten zufolge dürften die Wähler diese eigentlich innenpolitische Abstimmung für ein Misstrauensvotum gegen den europafreundlichen Kurs der aktuellen Regierung von Premierminister Matteo Renzi nutzen.

Das könnte die Europäische Union in eine neue Krise stürzen - und an den Börsen am Montag ein Beben auslösen. Mittlerweile warnt sogar die Europäische Zentralbank (EZB) vor Marktturbulenzen, sollte ein „Nein“ zum Sturz der Regierung Renzi führen. Wegen der defensiven Ausrichtung des Musterdepots sehe ich der Volksbefragung dennoch gelassen entgegen.

Unmittelbar vor dem Verfassungsreferendum wächst dagegen unter Investoren sogar die Sorge vor einem Ausscheiden des Stiefelstaates aus der Eurozone. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Investmentberatung Sentix hervor: Demnach werde die Austrittswahrscheinlichkeit auf mehr als 19 Prozent beziffert. Solch ein hoher Wert ist nach Auskunft von Sentix nie zuvor gemessen worden.

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