Musterdepots: Warum der Euro vorerst schwach bleibt

Musterdepots
Warum der Euro vorerst schwach bleibt

Die nächste Leitzinserhöhung in den USA rückt näher. Das Handelsblatt-Musterdepot ist darauf eingestellt. Kann der Dollar seine Stärke weiter behaupten, steigt auch die Rendite des Depots.
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FrankfurtNach der jüngsten Abwertung des Euros ist frühestens in zwei bis drei Wochen mit einer mit einer tragfähigen Gegenbewegung des Wechselkurses zum US-Dollar zu rechnen. Darauf deuten Indikatoren des Beratungsunternehmens Sentix, das Informationen zum Anlegerverhalten analysiert.

Demnach sei die Stimmung gegenüber dem Euro inzwischen zwar auf den tiefsten Stand seit dem Brexit gefallen – und solch pessimistische Werte deuteten in der Regel auf Kaufchancen. Allerdings bestehe derzeit die Besonderheit, dass Investoren ihre Portfolios noch nicht vollständig an ihre negative Stimmung angepasst hätten.

Je näher der wahrscheinlichste Termin für die nächste erwartete Leitzinsanhebung in den USA im Dezember rückt, desto deutlicher positionieren sich die Investoren derzeit an den Devisenmärkten: Der Dollar-Index, der die Entwicklung der US-Währung zu anderen wichtigen Devisen abbildet, hat Anfang der Woche das höchste Niveau seit mehr als einem halben Jahr erreicht.

Im Gegenzug wertet etwa der Euro ab – vergangenen Freitag war er sogar erstmals seit Ende Juni unter die Marke von 1,10 Dollar gerutscht. Davon profitiert auch das Musterportfolio. Knapp ein Fünftel des Kapitals ist in Positionen investiert, die einen stärker werdenden Dollar in zusätzliche Depotrendite für hiesige Anleger umwandeln.

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