Musterdepots Was der US-Dollar für die Berichtssaison bedeutet

In den USA und in Deutschland öffnen ab heute die aktiennotierten Unternehmen ihre Bilanzbücher. Daniel Hupfer geht von einer erfolgreichen US-Berichtssaison aus – warnt aber davor den Dollar aus den Augen zu verlieren.
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Daniel Hupfer

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Am Mittwoch startet in den USA die Berichtssaison für die Unternehmensergebnisse des dritten Quartals. Traditionell präsentiert der Aluminiumhersteller Alcoa als erstes großes Unternehmen an der Wall Street sein Zahlenwerk. Wir rechnen insgesamt mit einer ordentlichen Berichtssaison in den USA, denn die konjunkturelle Dynamik der US-Konjunktur ist nach wie vor hoch.

Allerdings wird es spannend zu beobachten sein, ob und inwiefern der zuletzt feste US-Dollar die Berichte beeinflussen wird. Immerhin hat der US-Dollar in den vergangenen drei Monaten gegenüber einem Währungskorb aus sechs großen Währungen um fast zehn Prozent aufgewertet. Da die Aufwertung des US-Dollar aber maßgeblich erst zu Beginn des dritten Quartals eingesetzt hat, halten wir die negativen Auswirkungen für die US-Unternehmen bis dato für gering. Allerdings könnte der feste US-Dollar die Ausblicke der Unternehmenslenker für die kommenden Quartale negativ beeinflussen, so dass die anstehende Berichtssaison einen kleinen negativen Unterton bekommen könnte.

Wir halten in unserem Depot nach wie vor an dem 20 prozentigen US-Aktienanteil fest, da wir weiterhin mit einer starken US-Wirtschaftsentwicklung rechnen und wir zusätzlich von einem weiter steigenden US-Dollar gegenüber dem Euro ausgehen. Neben dem 20 Prozent Anteil in US-Aktien beziehungsweise US-Aktienfonds halten wir noch 15 Prozent in US-Dollar denominierten Anleihen, so dass unser gesamtes US-Dollar-Exposure derzeit bei etwa 35 Prozent liegt.

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