Musterdepots: Was nicht ist, kann noch werden

Musterdepots
Was nicht ist, kann noch werden

Der Dax hat einen der schlechtesten Januare seiner Geschichte hinter sich. Alexander Kovalenko will dennoch nicht von einer Krise sprechen – und nennt gute Gründe. Doch in dieser „Nicht-Krise“ stecken Risiken.

In unserem Kommentar von gestern haben wir darauf hingewiesen, dass  der Dax-Index im Januar den drittschlechtesten Start in den letzten 20 Jahren hingelegt hat.  Ähnlich ging es dem weltweit wichtigsten Aktienindex – dem US-amerikanischen S&P 500.

Trotz der signifikant gefallenen Aktienkurse wiesen die Volatilitätsindizes keine besonders hohen Werte auf. Sowohl der US-amerikanische Vix-Index, als auch der deutsche VDax-Index, welche das aktuelle Volatilitätsniveau messen, sind zwar gestiegen, sind aber von den Ständen aus den Jahren 2008-2009 oder 2010-2011 weit entfernt.

Dies weist darauf hin, dass an den Märkten bisher keine richtige Verkaufspanik festzustellen war. Diese These wird noch zusätzlich dadurch bestätigt, dass es im Januar keinen US-Dollar-Run gab. So ein Zustand birgt jedoch Gefahren. Zum einen besteht nach einem geordneten Verkauf, welcher faktisch im Januar zu beobachten war, in der Regel kein signifikantes Rebound-Potential. Zum anderen, sollte eine richtige Panik an den Märkten ausbrechen, könnte dies die Börsen auf eine richtige Talfahrt schicken. 

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