Musterdepots: Was zu tun ist, wenn die Börsen nicht vom Fleck kommen

Musterdepots
Was zu tun ist, wenn die Börsen nicht vom Fleck kommen

Die Volatilität an den Aktienmärkten hält an. Doch das ist nicht gleich ein Grund, auf Wertpapiere im Depot zu verzichten. Mit speziellen Discountzertifikaten profitieren sie auch bei Seitwärtsbewegungen.
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Frankfurt am MainSchon seit Oktober 2013 kommen Dax & Euro Stoxx nicht mehr vom Fleck, obwohl Strategen den hiesigen Aktienmarkt favorisieren. Der europäische Leitindex beispielsweise schafft es nicht, die Marke von 3.000 Punkten dauerhaft zu überwinden. Auf Boomphasen folgen immer wieder zweistellige Kurseinbrüche.

Interessant sind in diese Umfeld sogenannte „Discountzertifikate“: Auch ohne fortlaufendes Kaufen und Verkaufen können Investoren damit in Seitwärtsphasen Gewinne einfahren. Der Investor kauft mit diesen defensiven Anlagevehikeln – vereinfacht gesagt – eine Aktie oder einen Index mit einem Abschlag auf den aktuellen Kurs. Im Gegenzug sind die Gewinne anders als bei einem Direktinvestment in ein Dividendenpapier oder beispielsweise einen Indexfonds begrenzt.

Beispielsweise können Käufer mit einem Euro-Stoxx-Discounter der Landesbank Baden-Württemberg, der mit einem Rabatt von knapp elf Prozent auf den Leitindex zu haben ist, bis Mitte Dezember 2016 einen Ertrag von mehr als zehn Prozent erzielen (WKN: LB07UA). Umgerechnet entspricht das einer Rendite von zwölf Prozent pro Jahr. Einzige Voraussetzung ist, dass der Euro Stoxx bis dahin bei mindestens 3.000 Punkten („Cap“) notiert – also in etwa auf dem derzeitigen Kursniveau. Erst darunter nimmt die Rendite sukzessive ab.

Wer sich dieses Papier ins Depot holt, wird zum Ende der Laufzeit in zehneinhalb Monaten so gestellt, als sei das Euro-Land-Börsenbarometer bis dahin auf rund 3.300 Zähler geklettert – selbst wenn der Euro Stoxx weiterhin nur stark schwankend auf der Stelle tritt.

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