Musterdepots: Welche Anlage auch bei fallenden Kursen Nerven schont

Musterdepots
Welche Anlage auch bei fallenden Kursen Nerven schont

Seit Jahresbeginn haben die internationalen Finanzmärkte teils starke Verluste eingefahren. So manche Börse stagniert gar auf dem Niveau von 2013. Mit der richtigen Anlage können Sie dennoch attraktive Renditen erzielen.
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Es ist die Abneigung gegen extreme Wertschwankungen des investierten Vermögens, die viele Privatanleger davon abhält, Geld jenseits von Sparbüchern und Festgeldkonten anzulegen. Mit dem Musterdepot möchte ich aufzeigen, dass eine attraktive Rendite nicht im Widerspruch steht zu einer nervenschonenden Wertentwicklung des Ersparten.

Dazu nutze ich aktives Depotmanagement und den Einsatz spezieller Anlageinstrumente. Denn mit einer 'Kaufen-und-Halten'-Strategie lassen sich nach mehr als sechseinhalb Jahren Aktienhausse an den Börsen der Industrieländer kaum noch Erträge erreichen.

Das zeigt etwa der Blick auf den hiesigen Markt: Bereits im Januar hat etwa der Dax nicht nur seinen knapp zehnprozentigen Wertzuwachs aus 2015 vollständig eingebüßt, sondern auch das komplette Plus des Vorjahres. Bis auf 9314 Punkte ist der deutsche Leitindex zwischenzeitlich eingebrochen – rund ein Viertel unter sein bisheriges Allzeithoch bei 12.391 Zählern vom vergangenen Frühjahr. Auch in den USA sieht es nicht besser aus. Dort treten die Kurse an der Wall Street im Schnitt sogar schon seit Ende 2013 nur noch auf der Stelle.

Wegen des hohen Anteils an speziellen Anlagezertifikaten, die sich asymmetrisch zum Aktienmarkt entwickelten, lässt sich das Risikoprofil des Handelsblatt-Depot derzeit wie folgt skizzieren: Rutschen die Börsenkurse weiter ab, partizipiert das Portfolio nur zu rund 75 Prozent an diesen Verlusten. Legen die Notierungen dagegen um bis zu einem Zehntel zu, liegt die Beteiligung daran deutlich höher – bei mehr als 160 Prozent. Im Gegenzug sei der Maximalgewinn begrenzt.

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