Musterdepots
Wie sich die Depotrendite stabilisieren lässt

Der Dax hat die 11.000 Punkte geknackt. Unser Autor Georgios Kokologiannis hat genau damit gerechnet und legt sich seine Strategie für die kommenden Monate zurecht. Autor Kovalenko setzt indessen auf die Telecom Italia.
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Wie bereits angekündigt für das Szenario eines Dax-Sprungs über die Elftausendermarke, beginne ich mit dem Aufbau einer neuen Position an Reverse-Bonuszertifikaten (WKN: PS77MY). Auslöser für den Kauf dieser Absicherungsinstrumente: Vergangenen Freitagmachmittag schoss der deutsche Aktienindex vorübergehend bis auf 11.055 Punkte – und gab damit den Startschuss für diese strategische Transaktion.

Hintergrund: Nach der massiven Erholungsrally der vergangenen Wochen bewegen sich die Börsenkurse inzwischen wieder in den Übertreibungsbereich hinein. Die Reverse-Zertifikate werden künftig dazu beitragen, die erreichte Depotrendite zu stabilisieren.

Rund 14 Prozent Gewinn lassen sich damit erzielen, solange der Dax bis Mitte Juli 2016 unterhalb von 12.800 Punkten bleibt. Das entspricht einer Rendite von über 17 Prozent per annum. Während der Laufzeit entwickeln sich diese speziellen Anlagevehikel tendenziell spiegelverkehrt zum Dax. Gegen Börseneinbrüche sind die Reverse-Zertifikate immun.

Auslöser dafür, dass Anleger den deutschen Bluechip-Index zum Wochenschluss erstmals seit Mitte August wieder über die Marke von 11.000 Zählern getrieben haben, waren Konjunkturdaten aus den USA: Wegen des viel besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktberichtes stehen die Zeichen nun noch deutlicher auf eine Leitzinserhöhung im kommenden Monat.

Die Folge: Der US-Dollar wertet weiter auf und  im Gegenzug ist der Euro nur noch knapp 1,07 Dollar Wert – das niedrigste Wechselkursniveau seit fast sieben Monaten. Investoren spekulieren darauf, dass davon die exportstarken deutschen Konzerne profitieren werden – und kaufen Aktien der heimischen Standardwerte.

Sollten die Aktienmärkte ihre Rally auch nach dem Kauf meiner neuen Portfolioposition weiter fortsetzen, werde ich schubweise aufstocken und meinen Einstandspreis verbilligen. Finanziert wurde der aktuelle Kauf nicht nur durch eine Verringerung des Bargeldbestandes im Handelsblatt-Portfolio, sondern vor allem durch die Veräußerung eines Teils einer älteren Position an Reverse-Bonuszertifikaten (WKN: XM07NV). Die Produkte haben ihre Maximalrendite nahezu vollständig ausgeschöpft.

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