Musterdepots
„Wir halten Voestalpine für unterbewertet”

Wikifolio-Manager Kovalenko glaubt an den Linzer Stahlkonzern, Handelsblatt-Redakteur Kokologiannis ist enttäuscht über EZB-Chef Draghi und M.M.Warburg-Manager Hupfer hat keine Angst vor hohen US-Zinsen.

Am Mittwoch hat der österreichische Stahlkonzern Voestalpine die aktuellen Quartalsergebnisse präsentiert. Die Linzer haben weiterhin mit einer schwächelnden Nachfrage aus der Öl- und Gasbranche zu kämpfen. Viele Ölförderer, die eine wichtige Zielgruppe für Voestalpine sind, müssen aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise ihre Investitionsprojekte massiv drosseln. Die fehlenden Aufträge führen dazu, dass der Stahlkonzern seine ursprünglichen Ziele für das laufende Geschäftsjahr beim operativen Ergebnis nach unten korrigieren muss. Wenn man allerdings die einmaligen Sondereffekte einbezieht, geht Voestalpine weiterhin davon aus, dass eine Steigerung des operativen Ergebnisses möglich ist.

Darüber hinaus hat der Konzernchef Wolfgang Eder ein neues Kostensenkungsprogramm nicht ausgeschlossen. Profitieren konnten die Linzer dagegen in den vergangenen Monaten von der Erholung des europäischen Automarktes. Der VW-Skandal könnte zwar dazu führen, dass der Wolfsburger Konzern, der ein wichtiger Kunde ist, bei den neuen Verträgen hart verhandeln wird, dem sieht aber der Voestalpine Chef Wolfgang Eder unaufgeregt entgegen.

Mit der Voestalpine Position haben wir seit Auflage des Musterdepots unter Berücksichtigung der Dividende nichts verdient, aber auch gleichzeitig kein Geld verloren. Wir sind der Meinung, dass der Linzer Konzern trotz der aktuellen Herausforderungen operativ gut aufgestellt und unterbewertet ist. Darüber hinaus schätzen wir die voranschreitende Internationalisierung des Unternehmens als positiv ein.

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