Musterdepots
Zweifel an defensiver Ausrichtung

Georgios Kokologiannis zweifelt an der defensiven Strategie. Seine Depot-Kollegen haben seit Februar mit ihrer offensiven Ausrichtung stets den Vergleichsindex Stoxx 50 geschlagen. In die Offensive will er dennoch nicht.
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Beim Blick auf die Portfolios meiner beiden professionellen Musterdepot-Kollegen zweifle ich hin und wieder an meiner eher defensiven Strategie: Alexander Kovalenko und Daniel Hupfer leisten Beeindruckendes, seitdem sie ihre Depots betreuen: Nahezu ununterbrochen haben sie seit Anfang Februar mit ihrer offensiven Ausrichtung den Vergleichsindex Stoxx 50 geschlagen. Dem Portfolio der Bayerischen Vermögen ist es bereits gelungen, den Gesamtertrag auf ein zweistelliges Niveau hochzutreiben.

Doch ich bin mir sicher: Langfristig erfolgreich investiert nur, wer ein klares (Rendite-)Ziel definiert, und dann konsequent eine geeignete Strategie verfolgt. Daher widerstehe ich Verlockungen, mehr Risiken einzugehen und versuche weiter rund sechs bis acht Prozent Ertrag pro Jahr zu erzielen. Höhere Renditen überlasse ich offensiveren Investoren.

Daher habe ich einen Großteil des Anlagekapitals in spezielle Derivate investiert, die einen gewissen Schutz gegen Kursverluste an den Aktienmärkten bieten. Dazu gehören etwa Bonuszertifikate und Discountzertifikate, die auch dann Ertrag abwerfen, wenn die Notierungen in Europa und den USA nur noch seitwärts tendieren - oder sogar an Wert einbüßen. Zudem halte ich derzeit etwa ein Drittel des Depotvermögens in Form von Bargeld.

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