Nachwuchs-Börsianer
Planspiel Börse geht an den Start

Die ersten Handelstage des diesjährigen Planspiel Börse liefen gut an: Seit Spielbeginn am Montag ging es am Aktienmarkt kräftig nach oben. Bislang haben die "Börsencrasher" dies am besten ausgenutzt

BERLIN. Rund 2 600 Euro haben sie mit ihrem fiktiven Depot in den ersten Handelstagen verdient (siehe Rangliste). Dahinter folgt die Spielgruppe "Game Over" mit einem Plus von gut 1 700 Euro.

Das Börsenspiel der Sparkassen geht in diesem Jahr mit einer neuen Ausrichtung an den Start. Der Grund ist die Finanzkrise, die die Welt im vergangenen Jahr in die Rezession stürzte. Toxische Wertpapiere und hochriskante Transaktionen an den Finanz- und Immobilienmärkten haben zum einen deutlich gemacht, wohin unregulierte Finanzmärkte steuern können. Zum anderen geraten nachhaltige Investments bei den Anlegern immer stärker in den Fokus.

Das schlägt sich in diesem Jahr auch auf die Spielregeln des Börsenspiels der Sparkassen nieder: In der 27. Auflage werden erstmalig auch Spielgruppen prämiert, die ihre Gewinne mit Nachhaltigkeits-Aktien erzielen. Den teilnehmenden Schülern und Studenten soll so ein Gefühl für den Wert langfristiger Anlagestrategien nahe gebracht werden, in denen sich ökonomische, ökologische und soziale Ziele nicht im Wege stehen.

Für die Teams eröffnen sich damit gleich zwei Chancen, um beim Planspiel Börse vorne dabei zu sein. Zum einen können sie - wie in den Vorjahren auch - auf Kursgewinne setzen; zum anderen gibt es Punkte für diejenigen, die sich Nachhaltigkeitsprodukte ins Depot legen.

Gänzlich neu ist den Jungbrokern der Umgang mit Nachhaltigkeits-Werten allerdings nicht. Schon in den vergangenen Jahren erfreuten sich Solar- und Photovoltaik-Firmen bei den Nachwuchs-Börsianern großer Sympathien - was sich in den Portfolios meist deutlich niederschlug. Viele der Gruppen hatten Aktien von Q-Cells, Solarworld oder Solon im Depot. In diesem Jahr wird eine solche Anlagestrategie zusätzlich belohnt.

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