Noch größere Beteiligung
Buffett kauft Millionen Apple-Aktien

Warren Buffett hat sein Apple-Portfolio vergrößert. Der Star-Investor hat Anfang 2017 Millionen neuer Aktien des Computer-Giganten aufgekauft. Laut Buffett gäbe es momentan kein Risiko einer Preisblase bei US-Aktien.
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New YorkDer Star-Investor Warren Buffett hat seine Beteiligung an Apple deutlich aufgestockt. Es seien Anfang 2017 rund 120 Millionen Aktien des iPhone-Herstellers erworben worden, sagte Buffett am Montag dem TV-Sender CNBC. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway besitzt nun 133 Millionen Apple-Papiere im Wert von rund 17 Milliarden Dollar. Dies ist damit eines der größten Pakete im Portfolio.

Seit dem jüngsten Quartalsbericht des Technologiekonzerns von Ende Januar seien aber keine Aktien von Apple mehr übernommen worden. Man sollte nicht denken, Berkshire würde zu den jetzigen Kursen von rund 137 Dollar kaufen, so der Milliardär.

Es gebe bei US-Aktien momentan kein Risiko einer Preisblase, ergänzte Buffett, dessen Aussagen zu einzelnen Werten viele Anleger an der Börse sehr genau beobachten und dann oft nachziehen. Amerikanische Aktien seien angesichts der noch immer sehr niedrigen Zinsen vielmehr günstig. Berkshire schaue sich ständig nach weiteren Übernahmen um. Ein Deal stehe aber nicht unmittelbar bevor. Das Unternehmen verfügt über Barbestände in Höhe von 86 Milliarden Dollar.

Seit kurz vor der US-Wahl Anfang November habe Berkshire rund 20 Milliarden Dollar investiert, sagte Buffett weiter. Den neuen Präsidenten Donald Trump werde er erst in vier Jahren beurteilen - vor allem in puncto Wirtschaftsentwicklung und Sicherheit in den Vereinigten Staaten. Unabhängig vom Präsidenten sei davon auszugehen, dass es der Wirtschaft in vier Jahren bessergehen werde. Buffett hatte sich im Wahlkampf für Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton eingesetzt.

Der Investor stand zuletzt hinter dem Übernahmeangebot von Kraft Heinz für den deutlich größeren britischen Konsumgüterkonzern Unilever. Er ist an dem amerikanischen Ketchup-Hersteller beteiligt. Die 143 Milliarden Dollar schwere Offerte sei aber nie als feindlicher Vorstoß gedacht gewesen. Es gebe dementsprechend hier keinen Plan B. Unilever - unter anderem bekannt für Rexona-Deos, Domestos-Reinigungsmittel, Lipton-Tee und Knorr-Fertiggerichte - hatte das Angebot zurückgewiesen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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