Nur stete Dividenden zählen: Dividendenjäger gehen auf die Pirsch

Nur stete Dividenden zählen
Dividendenjäger gehen auf die Pirsch

Die niederländischen Finanzkonzerne ABN Amro und ING bieten im Euro Stoxx 50 sowie die Versorger Eon und RWE im Deutschen Aktienindex (Dax) hohe Dividenden und zugleich die höchste Wahrscheinlichkeit, dass dies so bleibt. Zu diesem Ergebnis kommt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in ihrem „Kompass für Dividendenjäger“, der dem Handelsblatt vorliegt.

som DÜSSELDORF. Ausgangspunkt der Untersuchung ist, dass hohe Dividenden allein kein Garant für künftige Ausschüttungen sind. Negativbeispiele sind die Deutsche Telekom und Commerzbank. Neben den Ausschüttungen sind nach Ansicht der LBBW weitere Kriterien zu berücksichtigen. Dazu gehören vergangene Schwankungen oder Streichungen der Ausschüttungen und erwartete Dividenden. Daneben sind Kreditwürdigkeit, die Gewinnentwicklung der Unternehmen und die Frage, ob diese ihre Ausschüttungen aus der Substanz bezahlen, wichtige Kriterien.

Werden auf diese Weise die attraktivsten Aktien im Euro Stoxx 50 ermittelt, stehen Finanzwerte im Vordergrund. Neben ING und ABN Amro auf Platz eins und zwei erreicht Fortis den vierten Rang. Hinzu kommen auf den ersten fünf Plätzen die spanischen Versorger Iberdrola und Endesa. Allen gemeinsam ist eine Dividendenrendite von mehr als 4 % und die Wahrscheinlichkeit, dass die Ausschüttungen auch hoch bleiben.

Im Dax dominieren die Versorger Eon und RWE mit Renditen von 4 %. Komplettiert wird die Top-5-Liste mit Schering, Tui und BASF. Trotz einer Rendite von 4 %, mit der Eon „nur“ an dritter Stelle rangiert, ermittelte LBBW den Versorger als attraktivsten Dividendenwert. Eon profitierte dabei von elf Erhöhungen und keiner Senkung seit 1992.

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